VON WELTMEISTERN FÜR DICH UND MICH

1986 - PXC Halley 325
1986 - Andreu Codina
1989 - Enducross
1989 - Trial 327 Aire
1990 - GT Delta
1991 - GT Delta
1992 - Amos Bilbao
1992 - Enducross 125
1992 - Contact GT32
1993 - JT Ducados Edition
1993 - Jordi Tarrés
1994 - JT25
1995 - JT35
1996 - Pampera 250
1996 - JTR370
1997 - EC250
1998 - EC125
2000 - Erzberg (Austria)

1971 Die Bultaco-Werksfahrer Narcis Casas und Josep M. Pibernat gründen gemeinsam mit nur 600 US-Dollar einen kleinen Motorrad- und Zubehörhandel für den Trialsport. Gas Gas war geboren.

 

1985 Die zwei Trial-verrückten Freunde beginnen ihre eigenen Motorräder zu bauen. Das Ziel war klar, schien aber unerreichbar: mit einfachen Mitteln die besten Geländemotorräder der Welt zu schaffen. Jahrelang floss das Know How von Casas und Pipernat in die Entwicklung dieses Motorrades, das nach den Komet Halley benannt wurde. Gabino Renales und Andreu Codina setzen das neue Bike in der Trial-Weltmeisterschaft ein und belegten damit bereits 1986 Platz vierzehn. Der Verkaufsstart war einfacher als geplant. Die finanziellen Probleme von Bultaco öffnen Gas Gas Tür und Tor bei deren Händlern.

 

1987 Die Halley wird laufend verbessert und ist mittlerweile vorne wie hinten mit einer Scheibenbremse bestückt. Mit geringen Änderungen wird dieses Modell bis 1990 produziert und auch erfolgreich verkauft.

 

1989 Das Unternehmen entwickelt sich positiv und die ersten Gas Gas Enduros tauchen am Markt auf. Diese werden aber nicht bei Gas Gas produziert, vielmehr sind es modifizierte Cagiva's, die von Gas Gas Designed und veredelt wurden.

 

1990 Die Gas Gas GT, die erste Trialmaschine mit Deltaboxrahmen, Upsidedown-Gabel und wassergekühlten Motor wird vorgestellt und erfolgreich im Wettbewerb eingesetzt. Dieses Modell ist ein Verkaufsschlager und damit kann sich Gas Gas endgültig im Trial Geschäft als Top Marke etablieren.

 

1991 Mit dem Modell Aire geht die Ära der luftgekühlten Gas Gas Trialbikes zu ende.

 

1992 Man beginnt mit dem Bau eigener 2-Takt-Enduro Motorräder. Bis 1996 verbaut man 125 und 250cc Motoren von TM, bevor man dann auf selbstentwickelte Triebwerke umsteigt.

Auch im Trial Bereich läuft es hervorragend. Der Spanier Amos Bilbaio kann die Trial WM-Läufe in den USA und Deutschland gewinnen und beeinflusst die Entwicklung der neuen Modellreihe Contact nachhaltig. GT12, GT16 (144cc), GT25 (238cc) und GT32 (327cc) werden mit einem neuen Tank, und hinteren Kotflügel mit integrierten Sitz bestückt. Die GT32 ist das erste Offroad Motorrad mit einer hydraulisch betätigten Kupplung.

 

1993 Das ist das Jahr von Gas Gas. Neben dem berühmten und populären Amos Bilbao wird das Gas Gas Trial Team durch Jordi Tarrés verstärkt. Jordi, der von Beta zu Gas Gas gewechselt ist, gewinnt auf Anhieb die Trial Outdoor-Weltmeisterschaft. Das bringt Gas Gas ins Rampenlicht. Für die Motorrad Welt ist es nicht mehr das kleine Werk, es ist der Hersteller für dem  Weltmeister fahren. Mit dem eleganten und doch sportlichen Design, den Details und dem edlen verchromten Rahmen sind die Contact GT Modelle Trial Meilensteine. Ein Journalist bezeichnete die 93er Gas Gas als  "mountain Ferrari". Gas Gas ist mittlerweile Trendsetter im Trialsport und alle anderen Hersteller müssen sich nach den Entwicklungen in Girona orientieren.

 

1994 Jordi Tarrés gewinnt auf Gas Gas abermals die Trial Outdoor-Weltmeisterschaft und im zu ehren wird die Modellbezeichnung GT auf JT für Jordi Tarres geändert. Erstmals gibt es auch ein Sondermodell in dem die Erkenntnisse des WM-Einsatzes einfliessen. Das Replica Design, die neue konventionelle Paioli Gabel, ein geändertes Kühlsystem, ein neuer Tank mit einer austauschbaren Abdeckung, der Heckrahmen aus Alu-Druckguss und der neue Schalldämpfer waren die Highlights dieses Modells.

Auch im Enduro Bereich gibt es Erfolge zu vermelden. Gas Gas gewinnt die 125cc-Enduro Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. Auch die neue 250cc Enduro schlägt sich gut und gewinnt zahlreiche Meisterschaften.

 

1995 Jordi Tarrés  dominiert die Trial Weltmeisterschaft und holt sich abermals den Titel. Die neue JT35 wird nach intensiver Entwicklung gemeinsam mit den Gas Gas Fahrer Joan Pons vorgestellt. Der neue Motor war zu dieser Zeit mit Abstand das stärkste Triebwerk und in der Hand von erfahreren Fahrern gehen unzählige Titel auf das Konto der neuen JT35.

 

1996 Der Junge Brite Paul Edmondson holt für Gas Gas den ersten Enduro-Weltmeistertitel in der Klasse 250cc 2-Takt. Seine Gas Gas EC 250 ist mit dem neu von Gas Gas  entwickelten, mit einer Ausgleichswelle bestückten Motor ausgerüstet. Diese technische Spezialität gibt dem Motor eine extrem weiche Charakteristik und sorgt dafür das der Motor äusserst vibrationsarm läuft. Diese Technik ist bis heute Standard in jeder Enduro.

Die Trial Motorräder werden nun JTR - was für "Jordi Tarres Replica" steht - benannt. Der neue langhubige 338cc Motor in der JTR370  begeistert die Trial Welt mit seiner enormen Traktion, dem saftigen aber sanftem Drehmoment. Diese Qualitäten sind mit im Spiel, wenn Ausnahmekönner zu Weltmeistern werden.

 

1999 Der Finne Petteri Silvan gewinnt die 250cc Enduro-Weltmeisterschaft auf Gas Gas EC250.

 

2000 Gas Gas entschließt sich den alten Holzbänken in der Produktion in Fornells de la Selva adieu zu sagen und beginnt mit dem Bau des neuen Werks.

 

2001 Nach 10 Monaten Bauzeit wird das neue 8.000 Quadratmeter große Werk in Salt eröffnet und am 02. Mai 2001 rollt die erste Gas Gas Enducross 250 vom brandneuen Band.

 

2002 Gas Gas betritt mit dem Modell HP Wild, einem Competition Quad Neuland. Auch mit der FSE400, der ersten mit elektronischer Benzineinspritzung bestückten 4-Takt Enduro schreibt Gas Gas Geschichte.

 

2003 Der junge Spanier Adam Raga gewinnt mit Gas Gas die Trial Weltmeisterschaft. Bis 2006 wird er insgesamt vier Indoor (2003-2004-2005-2006) und zwei Outdoor-WM-Titel (2005-2006) für Gas Gas holen. Petri Pohjamo gewinnt auf EC125 die Enduro WM in der Klasse 125cc-2-Takt.

 

2005 Christobal Guerrero gewinnt auf Gas Gas die Enduro Junioren-Weltmeisterschaft.